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Gönnen Sie sich 12,5% mehr Produktivität
(Rubrik: Wirtschaftlichkeit / 05.04.2004)
 
»Klar, sofort!«, werden Sie sagen, »Aber wie?«
 
 
  weniger Maschinen-Stillstand  
  weniger Ausschuss bei Werkstücken  
  höhere Standzeiten von Werkzeugen  
  mehr Werkstücke pro Schicht  
  ...also: mehr Output = mehr Umsatz!  
  Wie kommen wir nun auf »3 Minuten bzw. 12,5 Prozent«?

Bei einem Werkzeugwechsel vergeht viel Zeit für das Einstellen und Prüfen der Schneiden. Eine Studie der Automobilindustrie ergab, dass durch voreingestellte und gemessene Werkzeuge im Schnitt 4,52 Minuten pro Wechsel eingespart werden können. Andersherum ausgedrückt hat Ihre Werkzeugmaschine fast 5 Minuten weniger Stillstand pro Wechsel!
 
 
Vergleich
  Werkzeugwechsel eines Werkzeuges mit gemessenem oder eingestellten Werkzeug: Werkzeugwechsel eines Werkzeuges, von dem keine Werkzeugabmessungen bekannt sind:
01. Der Maschinenoperator stellt fest, dass ein Werkzeugwechsel in der Maschine notwendig wird. Entweder es fehlt die Maßhaltigkeit des Werkstückes oder die Werkstückoberfläche entspricht nicht mehr der Rauigkeitsvorschrift. dto.
02. Werkzeugmaschine wird gestoppt. dto.
03. Am Bedientableau der Werkzeugmaschinensteuerung wird die Werkzeugnummer angewählt, deren Werkzeugschneide ersetzt werden muss. dto.
04. Der Werkzeughalter mit dem Werkzeug wird aus der Maschine entnommen. Zeit für die Entnahme des Werkzeughalters: 30 Sekunden Die Schneidplatte des Werkzeuges soll gewechselt werden. Mit Pressluft (was normalerweise an der Werkzeugmaschine verboten ist) wird die Befestigungsschraube der Schneidplatte gereinigt. Zeitaufwand: 15 Sekunden
05. entfällt 5. Mit einem speziellen Schlüssel für die Spannschraube der Wendeplatte wird die Spannschraube entfernt und die Wendeplatte entnommen. Zeitaufwand: 30 Sekunden
06. entfällt Der Maschinenbediener prüft, ob die Wendeplatte noch einmal gedreht werden kann oder ob eine neue Wendeplatte benötigt wird. Zur Prüfung Zeitaufwand: 15 Sekunden
07. Ein neuer Werkzeughalter, außerhalb der Maschine vorbereitet, gemessen oder eingestellt, wird in der Maschine eingewechselt. Zeitaufwand: 30 Sekunden Die Wendeplatte wird gedreht oder eine neue Wendeplatte eingesetzt und mit der Spannschraube im Klemmhalter der Werkzeugaufnahme befestigt. Zeitaufwand: 60 Sekunden
08. Die Maschinentüre wird geschlossen. dto.
09. entfällt Am Bedientableau der Werkzeugmaschinensteuerung wird für das Werkzeug, bei dem die Wendeplatte gewechselt worden ist, eine Korrektur eingegeben, damit kein Ausschuss des Werkstückes bei der Bearbeitung entsteht. Zeitaufwand: 15 Sekunden
10. Die Maschine wird gestartet, die Bearbeitung des Werkstückes geht weiter. Werkzeugwechsel eines Werkzeuges, von dem keine Werkzeugabmessungen bekannt sind
11. Das fertige Werkstück wird nachgemessen und für in Ordnung befunden. Der Wechselvorgang ist beendet. Das fertige Werkstück wird nachgemessen und es wird eine notwendige Korrektur für das Werkzeug ermittelt, bei dem die Wendeschneidplatte gewechselt worden ist. Diese Korrektur wird in die Maschinensteuerung eingegeben. Zeitaufwand für Korrektureingabe: 30 Sekunden
12. entfällt Es erfolgt jetzt eine Nachbearbeitung des Werkstückes, da es auf Grund des Werkzeugwechsels ohne Voreinstellung und ohne Vorbereitung nicht maßhaltig war. Zeitaufwand ist abhängig von der Bearbeitungsprozedur, mindestens jedoch 60 Sekunden
13. entfällt Das nachgearbeitete Werkstück wird erneut gemessen und ist jetzt in Ordnung. Zeitaufwand 30 Sekunden
13. Zeitaufwand insgesamt: 60 Sekunden Zeitaufwand insgesamt: 255 Sekunden
 
  Ergebnis:
Die Einsparung beim voreingestellten Werkzeug beträgt 195 Sekunden, entsprechend 3,25 Minuten. Die Automobilindustrie hat ermittelt, dass die durchschnittliche Zeit für einen Werkzeugwechsel für ein nicht eingestelltes und nicht vorbereitetes Werkzeug im Durchschnitt 4,52 Minuten beträgt. Bei diesem Beispiel ergeben sich 3,25 Minuten. Natürlich ist dieser Wert immer abhängig davon, um welches Werkzeug es sich handelt. Bei einem Bohrer ist der Zeitverlust sicherlich geringer als bei einem Ausdrehwerkzeug oder gar bei einer Reibahle. Den Verlust, der tatsächlich entsteht, kann jeder Anwender, jeder Maschinenoperator selbst ermitteln. Ohne Wenn und Aber ist es ganz einfach so, dass das Einstellen und Messen außerhalb der Werkzeugmaschine in jedem Fall wirtschaftlicher ist. Deshalb:

»Gönnen Sie Ihrer Werkzeugmaschine keinen Stillstand!«
 
  Weitere Informationen zu den Vorteilen unserer Geräte finden Sie imZOLLER »Product-Finder«...

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