Stellen Sie sich vor: Sie spannen Ihr fertig geschliffenes Werkzeug in eine ZOLLER »genius 3« Messmaschine und diese erkennt das Werkzeug von selbst! Zauberei? Nein, bei ZOLLER selbstverständlich.
Aber nicht nur das – »genius 3« mißt alle vorgebenen Parameter vollautomatisch, speichert die Werte in einer Datenbank und druckt sie auf ein Protokoll. Bei Stufenwerkzeugen auf Wunsch mit bemaßter Zeichnung.
Zeit ist knapp und kostet Geld. Geld, das niemand bezahlt. Aus diesem Grunde hat ZOLLER für alle Schleif- und Schärfbetriebe und für Werkzeughersteller eine Schnittstelle zur »NUMROTOplus®«-Software der NUM Güttinger GmbH Teufen in Zusammenarbeit mit NUM entwickelt, die Sie geradezu haben müssen.
Will man Werkzeuge schleifen und schärfen, dann müssen diese Werkzeuge an der Schleifmaschinensteuerung programmiert werden. Die »NUMROTOplus®«-Software für Werkzeugschleifmaschinen löst diese Aufgabe im Verbund mit der ZOLLER »genius 3« schnell, präzise und extrem anwenderfreundlich.
Bild 1: Programmierplatz mit »NUMROTOplus®« und Netzwerkverbund zur Schleif- und Messmaschine
Nach dem Programmieren wird das Werkzeug in der CNC-Schleifmaschine mit der Software »NUMROTOplus®« geschliffen.
Bild 2: Saacke CNC-Schleifmaschine mit NUM-Steuerung und Netzwerkverbund zur Messmaschine »genius 3« und dem Programmierplatz.
Programmierplatz, CNC-Schleifmaschine und ZOLLER »genius 3« arbeiten vernetzt. Alle Daten, die »NUMROTOplus« zum Schleifen des Werkzeuges benötigt, werden vom Programmierplatz an die »genius 3« Messmaschine übertragen. Aus diesen Schleifdaten generiert die ZOLLER Software einen Messablauf zum automatischen Messen und Prüfen des geschliffenen Werkzeuges.
Bild 3: Universalmessmaschine »genius 3« mit Schnittstelle »num« und Netzwerkverbund zur Schleifmaschine und dem Programmierplatz.
Ist das Werkzeug geschliffen, wird es einfach in die Werkzeugaufnahme eingesetzt, die Nummer des geschliffenen Werkzeuges wird am Display der ZOLLER »genius 3« aufgerufen und durch Knopfdruck werden vollautomatisch alle gewünschten Parameter gemessen. Im Durch- und Auflicht, radial wie axial, kurzum alle Parameter, die Sie als Anwender benötigen. Eigenständig erzeugt die »genius 3« Prüfprotokolle, welche beliebig änderbar sind. Diese werden mehrfach zu einem Datensatz gespeichert und können gedruckt wie auch exportiert werden.
Bild 4: Perfekt geschliffene Werkzeuge.
Bild 4 zeigt die gemessenen Werkzeuge, Bild 5 das Prüfprotokoll. Der Aufwand am ZOLLER »genius 3« ist ein Knopfdruck oder eine Auswahl der gewünschten Parameter, wobei die grafischen Symbole der »NUMROTOplus«-Oberfläche entsprechen. Sie müssen also nicht umdenken zwischen »NUMROTOplus®« an der Schleifmaschine und am Messplatz.
Bild 5: Protokollierte Qualität durch Prüfprotokoll »apus« und bemaßter Zeichnung für Stufenwerkzeuge.
Genauso wie Sie die geschliffenen Werkzeuge ohne Programmieraufwand kontrollieren, werden natürlich auch die Schleifscheiben, die Sie in Ihrer CNC-Schleifmaschine nutzen, vollautomatisch vermessen. Sie müssen nur noch den Schleifscheibensatz an der ZOLLER »genius 3« einsetzen, den entsprechenden Datensatz auswählen und starten. Programmieren entfällt.
Bild 6 zeigt einen Schleifscheibensatz, der mit »genius 3« vollautomatisch geprüft wird. Durch eine spezielle Software, die zur Zeit weltweit einzig ZOLLER bietet, ist es möglich, auch Schleifscheiben mit planparallelen Flächen verzerrungs- und dadurch fehlerfrei zu messen.
Bild 6: Schleifscheiben werden vor dem Einsatz gemessen.